zu den Koalitionsverhandlungen Herbst 2013

Anläßlich der Koalitionsverhandlungen erinnern wir an unsere  Forderungen:

1.     Eine Bezahlung der Titellehre ist angesichts der schlechten Betreungsverhältnisse an den deutschen Universitäten und überfüllten Lehrveranstaltungen undbedingt geboten.

2.      Die Einführung von Zeitprofessuren für Privatdozenten, vergleichbar dem Programm für Professorinnen ist angesichts des Ziels der Verbesserung der Lehre der einzig mögliche Weg.

3.      Eine Aufstockung der Hochschulfinanzierung, die in Betreuung und Lehre fließen muss. Eine solche Aufstockung kann entweder über die Aufhebung des Kooperationsverbots erfolgen, oder – wie Jörg Dräger von der Bertelsmann Stiftung fordert – darüber, dass der Bund den Ländern für die Bildungsfinanzierung mehr Geld aus Mehrwertsteuer-Einnahmen abtritt, was das Grundgesetz ohne weiteres erlaubt, sofern den Ländern neue Aufgabe zuwachsen.

Diese Vergabe zusätzlicher Gelder für die Lehre sollte unbedingt an die Forderung geknüpft werden, die Titellehre bundesweit ab jetzt zu entgelten. Damit könnte der – in keinem anderen europäischen Land vorhandene – Skandal der Ausbeutung von hochqualifizierten Lehrkräften – wenn sie den mit Mühe erarbeiteten Titel behalten wollen – beseitigt werden. Zumal der auch international auf Unverständnis stößt und Deutschland als Wissenschaftsstandort ein schlechtes Zeugnis ausstellt.

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